In Allgemein, Burnout-Prävention

Sie haben zum Abendessen eingeladen. Welches Szenario passt eher zu Ihnen?

Entweder: Sie freuen sich auf den Abend. Haben eine grobe Idee, was Sie kochen werden, sind sich aber noch nicht so sicher, ob Sie nicht auch einfach gemeinsam Essen bestellen –Je nachdem, worauf Ihre Gäste mehr Lust haben. Eigentlich könnten Sie noch etwas die Wohnung aufräumen – wobei, so wichtig ist das auch nicht.

Oder: Sie freuen sich auf den Abend, sind aber auch froh, wenn er rum ist. Denn davor gibt es noch so viel zu erledigen. Ihr geplantes Drei-Gänge-Menü mussten Sie schon vorgestern vorbereiten, damit alle Zutaten bis heute Abend fertig sind und auch der Wein steht schon Tage kalt. Während Sie die Wohnung von oben bis unten blitzblank putzen, gehen Sie schon im Kopf die Playlist für den Abend durch. Gleich schon den Tisch vorbereiten und die Blumen abholen und dann sollte alles fertig sein, wenn die Gäste eintreffen. Denn so gehört sich das ja!

Zugegeben, die Zuordnung zu entweder dem einen oder dem anderen Typ ist meist nicht so deutlich. Worauf wir jedoch hinauswollen ist der Perfektionismus. Der innere Antreiber, der einem sagt, dass man immer (!) alles perfekt machen muss. Sich niemals Fehler erlauben darf.

Innere Antreiber und Glaubenssätze stammen häufig aus unserer Kindheit. Es sind Sätze, die in unserer Erziehung eine große Rolle gespielt haben. Sätze, die wir häufig gehört haben. (Hier lesen Sie mehr zu Glaubenssätzen.) Diese Annahmen sorgen im späteren Leben häufig für enormen Stress, da wir permanent so handeln, dass wir im Einklang mit ihnen leben. Oftmals wäre das jedoch gar nicht notwendig. Schadet sogar unserer Gesundheit und Psyche.

Das Arbeiten an den Glaubenssätzen erfordert viel Disziplin und Übung. Auch ein Coaching kann helfen. Ziel ist es, diese umzukehren und die Verknüpfungen im Gehirn umzupolen. Aus „Sei perfekt!“ soll ein „Ich darf auch mal nicht perfekt sein.“ werden. Und um dies zu trainieren gibt es einige Methoden.

Unser Tipp für Sie: Sagen Sie sich bzw. denken Sie sich die positive Affirmation Ihres eigentlichen Glaubenssatzes häufiger. Allein das trägt schon dazu bei, weniger an dem Perfektionismus zu hängen. Außerdem sollten Sie Situationen nutzen, in denen Sie sich bewusst NICHT dem Perfektionismus hingeben. Das kostet zu Beginn Nerven und auch Mut, sich einfach mal „gehen zu lassen“: Doch Sie werden merken, dass auch das vollkommen in Ordnung ist. Sogar entspannend sein kann. Je häufiger Sie üben, nicht Ihrem Glaubenssatz gerecht zu werden, desto schwächer wird er.

Esel als Unterstützung gegen den Perfektionismus?!

Die Arbeit mit Glaubenssätzen und dem damit verbundenen Stress lässt sich auch sehr gut tiergestützt trainieren. Unsere drei Esel sind Experten im Spiegeln Ihrer inneren Haltung und bringen so auch Ihre unbewussten Verhaltensmuster ans Licht.

Ihre Aufgabe: Gemeinsam mit dem Esel einen vorgegebenen Parcours meistern. Dabei wird der „Sei perfekt!“-Antreiber besonders deutlich und bringt Sie aus der Gelassenheit. Der Esel merkt dies sofort und spiegelt Ihr Inneres. Dies wird direkt mit dem Coach reflektiert und Handlungsalternativen werden entwickelt. Unser Coaching mit Eseln findet in der Nähe von Lüneburg statt und wird als Workshop oder Einzelcoaching angeboten. Sprechen Sie uns an für nähere Informationen.

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